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<title>Zeitschrift</title>
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<description><![CDATA[Zeitschrift|Verband Schweizer Volksmusik]]></description>
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<title>Örgelibalgrahmen Schnitzerei (ein aussterbendes Handwerk?)</title>
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<description><![CDATA[Das Erkennungsmerkmal vieler Ämmitaler-Örgeli ist der handgeschnitzte Balgrahmen mit dem Ährenmotiv. Ich war im in Zäziwil bei Karl Haldimann zu Besuch der mir...]]></description>
<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 09:21:57 +0200</pubDate>
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<category>Zeitschrift</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-bottom:13px">Das Erkennungsmerkmal vieler Ämmitaler-Örgeli ist der handgeschnitzte Balgrahmen mit dem Ährenmotiv. Ich war im in Zäziwil bei Karl Haldimann zu Besuch der mir zeigte wie diese Schnitzerei entsteht. Die aufwändigen Schritte beginnen mit dem kopieren des seit Jahren unveränderten Motivs auf die Holzleisten. Nach dem Schnitzen der Ähren und der Kornblume werden die Leisten patiniert. Die Patina wird dann von Hand weggeschliffen, damit nur die Vertiefungen (Schnitzerei) eingefärbt bleiben. Nun erhält die Kornblume noch ihre typische goldbraune Farbe in dem Karl die Schnitzerei mit einem Klebeband abdeckt und nur die Blütenblätter ausschneidet und danach einfärbt. Fertig ist die Ährenschnitzerei für ein neues Örgeli. Das war natürlich Zeitraffer, das ganze dauert für die Acht Teile eines Balgrahmens ca. acht Stunden.</p><p style="margin-bottom:13px"><strong>Wie alles begann</strong></p><p>Karl-Ludwig Haldimann ist gelernter Konstruktionsschlosser, also sein Material ist eigentlich Metall und nicht Holz. Aber bereits in der Schulzeit hatte er Freude im „Hämpfu“ mit Holz zu arbeiten und so ist auf einem „Züpfebrett“ wohl seine erste Schnitzerei entstanden. Nach einem Unfall in den 70-er Jahren hat Karl aus Langeweile angefangen Trachtenbroschen zu schnitzen. Die filigranen Schnitzereien fanden gefallen und regen Absatz und zieren wohl noch heute diverse Trachten. Der Örgelibauer Stalder wurde so auf Karl’s Fertigkeit aufmerksam und er schnitzte seinen ersten Balgrahmen. Damals noch mit Rosetten im Stil der Trachtenbroschen. Auch der Ämmitalerörgelimanufaktur, damals noch im Besitz von Reist – Wisler, fand Gefallen an Karl’s Schnitzerei und so begann eine langjährige Zusammenarbeit, die bis heute unter der dem neuen Besitzer Hans Ulrich Wermuth andauert.</p><p><strong>Zeiten ändern sich</strong></p><p>Ende 70-er bzw. Anfang 80-er Jahre schnitzte Karl bis zu zwei Balgrahmen pro Woche. Heute erhält er noch Aufträge für zwei Balgrahmen innerhalb von drei Monaten. Die neue Technik (Laserschnitt), mit der sich diverse Motive in den Balgrahmen schneiden lassen wurde zur Konkurrenz. Es gibt aber zum Glück immer noch Kunden die, die Handarbeit zu schätzen wissen. Was den bald Siebzigjährigen Karl Haldimann freut. Ans Aufhören denkt Karl noch nicht und doch würde er sich freuen, wenn er sein Handwerk in jüngere Hände übergeben könnte. Er hofft in den nächsten Jahren jemanden zu finden der Freude am Schnitzen hat und dafür sorgen kann, dass „sein“ Handwerk nicht verloren geht oder durch eine Maschine ersetzt wird. Interessenten dürfen sich gerne bei Karl Haldimann melden.</p><p><strong>Wer ist Karl-Ludwig Haldimann</strong></p><p>Der bescheidene Karl gibt nicht so gerne viel von sich Preis, nur so viel sei verraten: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Karl spielt Schwyzerörgeli (natürlich mit selbstgeschnitztem Balgrahmen) bei den Örgeli-Fründe-Chisebach. In jungen Jahren spielte er Hockey und er wurde sogar einmal Weltmeister mit dem Seilziehclub Zäziwil im Jahr 1982 in Südafrika. Ihm liegt aber vor allem das traditionelle Handwerk der Ährenschnitzerei am Herzen, bzw. dass dieses nicht verloren geht.</p><p>Kontakt: Haldimann Karl-Ludwig, Langnaustrasse 20, 3532 Zäziwil, Tel. 079 483 21 82</p><p>Barbara Heimberg (Text und Fotos)<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>VSV Bern an der BEA</title>
<link>https://vsv-asmp.ch/index.php/nordwestschweiz/detailview/team/107711</link>
<description><![CDATA[Traditionsgemäss war der VSV Bern gemeinsam mit Radio Tell auch dieses Jahr vom 28. April bis 7. Mai mit einem Informationsstand an der Messe BEA präsent.Täglich...]]></description>
<pubDate>Mon, 12 Jun 2023 19:32:30 +0200</pubDate>
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<category>Zeitschrift</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Traditionsgemäss war der VSV Bern gemeinsam mit Radio Tell auch dieses Jahr vom 28. April bis 7. Mai mit einem Informationsstand an der Messe BEA präsent.</p><p>Täglich trat dort eine Ländlerformation auf und lud die Besucher / Besucherinnen zum gemütlichen verweilen ein. Mit etwas Glück konnten diese zudem am Glücksrad eine Gratismitgliedschaft beim VSV für ein Jahr gewinnen. Zusätzlich war an sechs weiteren Standorten auf dem Ausstellungsareal täglich Volksmusik zu hören. Vorstandsmitglied Urs Liechti gab somit siebzig Formationen, vornehmlich aus dem Kanton Bern, eine Auftrittsmöglichkeit. Unzählige positive Reaktionen sowie viele interessante Kontakte und 57 neue VSV-Mitglieder waren der Lohn für den grossen Einsatz von Musikanten und Vorstand. Der VSV Bern dankt an dieser Stelle dem Hauptsponsor Rugenbräu sowie allen übrigen Sponsoren für ihr Engagement für die Volksmusik und der Leitung der BEA für die tolle Zusammenarbeit. Gemeinsam können alle auf eine erfolgreiche BEA-Zeit zurückblicken und sich bereits auf eine Wiederholung im nächsten Jahr freuen.</p><p>Patricia Zaugg ( Text und Bild)</p>]]&gt;]]></content:encoded>
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